Presse / Konzertberichte

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SZ Hoyschrecke Artikel 2016.pdf
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Danke an Andrea Wolf (Fachjournalistin)
Rezension Hisztory - Nobodys Schnapsblum
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Danke an Frank und alle Beteiligten
CD Rezension April 2016 LIEDERTOUR.pdf
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Autritt im Ringelnatz in Witzenhausen Zeitungsartikel
16-02-26_Hisztory im Ringelnatz WIZ.pdf
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Liedempfehlung in der Liederbestenliste Oktober 2016
LBL_2016_10_PE_Lied_Fanny_Apfelbaum_Laag
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AdriAkustik August 2016 Vorabberichterstattung

Pressetext für Konzertmitteilungen:

„Darf’s noch ein gesellschaftskritischer Text sein? Nein, Sie mögen keine hochtrabenden Reden und x-ten Studien. Bekommen Sie auch nicht. Sie werden vorn in die erste Reihe gesetzt und dann schicken wir „Hisztory“ auf die Bühne. Hier erzählt einer, der schon eine ganze Menge Leben mitgekriegt hat. Der junge Mann hat Straßenstaub auf seinen Schuhen; sein Instrument ist nicht der Konzertflügel im Gewandhaus, sondern die Gitarre, das Schellenband um die Knöchel und seine stampfenden Füße… „Der Lucky und die Mary Lou“. „Hisztory“ setzt Ihnen mit Geschichten die Suppe vor, die wir uns alle mit Rücksichtslosigkeit und Selbstsucht eingebrockt haben. Bon Appetit!“
(http://www.hoyschrecke.de/archiv/hoyschrecke-2012)

 

Eine kleine  Presseauswahl:

 

Juli 2016 FOLKER Ausgabe 201604

HISZTORY
Der kleinen Leute Lied
hisztory.blogsport.de
(Tonfall)
16 Tracks, 73:06
Der junge Leipziger Straßenmusiker Hisztory – mit bürgerlichem Namen David Meißner – gilt noch als Geheimtipp. In seinen ungewöhnlichen Liedern erzählt er mit einprägsamer Stimme kleine Geschichten aus dem Alltag, über Punks, Trinkkumpane und Kieztypen, Hooliganliebe und Proletarierfrühstück und bringt eine ganz spezielle Version von „Trotz alledem“.

http://www.folker.de/rezis/rezensionen.php?ausgabe=201604&region=ku

 

29.06.2016

Hoyerswerda - "Hisztory war für mich die Entdeckung des Abends, ich kannte ihn bislang nicht. Ich war noch völlig überwältigt von den vorhergehenden Konzerten – und dann staunte ich nochmal. Die Anderen wunderten sich nicht so, sie wussten, dass er die Hoyschrecke 2012 gewonnen hatte und dann später in der Wabe trotz ausgefallenem Mikro 200 Leute begeistert hatte. Er singt von Sternenstaub und von Heimat, mit einer Intensität und Poesie, die Gundi durchaus würdig ist! Am nächsten Tag spielte er noch spontan im imposanten Kufa-Treppenhaus „Der Narr“ und eigene Lieder.Histzory ist so wie Gundi ein Liedermacher, der seine Lieder nach der Arbeit macht. Er ist eigentlich Koch."

gepostet bei Facebook-Gruppe "Brigade Brigitta" von Christine & Uwe aus Tübingen

 

22.2.2016

Goseck - „Hisztory“ singt vom prallen Leben bei seinem Auftritt beim Schenkenkonzert in Goseck. Robert Weinkauf, Vorsitzender des veranstaltenden Schloss-Vereins, ist begeistert. Zum Auftakt im Februar sind nämlich noch nie so viele Gäste gekommen.

Ein Lyriker mit Gitarre

32 Jahre alt ist der Gitarrist und hat jede Menge zu erzählen. Deshalb sei er auch auf den Namen „Hisztory“ gekommen. Er hält mit seinem bürgerlichen Namen David Meißner nicht hinter dem Berg, ist sich nicht zu schade, selbst zum Tresen zu gehen, um sich ein Wasser zu holen und unterhält sein Publikum zwischendurch bestens. Er sieht sich als deutschsprachigen Liedermacher in der Tradition von Hannes Wader und Gerhard Gundermann, mag aber Tom Waits ebenso und könnte auch englische Titel singen. Was er in Goseck nicht macht. Er singt vom prallen Leben, das wie die Sonne lacht, durchliebten Nächten und vom Hineinkuscheln in eine Sternendecke. Neben aller Lyrik legt Meißner den Finger in die Wunde der Zeit und singt vom alten Mann und dem Krieg. Anders natürlich wie Joachim Gauck es tun würde, der dabei wohl noch Spaß empfinde, wie der Sänger meint. Im Gegensatz dazu erzählt Meißners Giacomo, dass sie für die angeblich gerechteste Sache ausgezogen seien und die Welt damit kein wenig besser gemacht hätten. Und die, die übriggeblieben wären, würden alles dafür tun, um die Uhr zurückzu-dreh’n.

Der Teufel spricht Deutsch

Der Gitarrist erzählt nebenbei seinen einzigen Witz, den er kennt. Es geht um einen Polen, der eifrig Latein lernt. Sein Enkel fragt nach dem Warum und der Alte sagt, dass er sich doch im Himmel unterhalten möchte. Darauf fragt der Junge, was er denn mache, wenn er nach dem Tod in die Hölle komme. Da meint der Alte, dass er dort mit seinen paar Brocken Deutsch schon zurechtkommen werde. Und Meißner fügt an, dass das nun aber wirklich nichts für die Ohren der AfD sei.

Der Musiker hat auf der Straße Musik gemacht und die Passanten seien nicht geizig gewesen. Jetzt arbeitet er in einer Großküche und geht angesichts seiner zwei Kinder nur ab und zu mal zum Musizieren raus. Ein Konzert wie in Goseck begeistere ihn, aber er wolle den Leuten auch dann etwas geben, wenn es - wie am Tage zuvor - nur acht seien.

Annett Upmann-Guthoff war aus Naumburg zum Konzert gekommen und zeigte sich begeistert von der schönen und rauhen Stimme Meißners. Sie sei gern in Goseck und offen für jede Musik.

Presseartikel in der MZ am 22.2.2016 von Holger Zimmer: http://www.mz-web.de/burgenlandkreis/konzert-in-geseck--hisztory--und-der-witz-des-lateiners-23608596

 

Hisztory:

„Tja hier is der David und 2012 zum 16. Liederfest hat mein alter Ego Hisztory ordentlich abgeräumt. Das war schon ne tolle Erfahrung für mich,da ich ja der Ansicht bin das es fast genau so bauchgrummelig und irgendwie auch schlimm is vor einem Puplikum zu spielen welches einen bewerten musz wie vor einem das einen eigentlich gar nich wirklich hören möchte. Das Team der Kufa hat dem Gefühl von Unsicherheit und dem Neuland unter meinen Füszen allerdings ordentlich Boden verliehen und von vornherein mit überzeugender Menschlichkeit ( was is schon nich menschlich?aber ihr versteht sicher was ich meine)geglänzt..Hut ab.Danke auch dafür das meine Mitbringsel und ich ohne jedes Murren die lokale Kücheneinrichtung inklusive laufenden Abendvorbereitungen sabotieren durften um unserem ganz speziellen Ehrnährungswahn (vegan)zu fröhnen.Das Liederfest an sich is schlicht und einfach ausgedrückt einfach ganz groszes Kino und jeder der nie dort gewesen is ob nun künstler oder Gast hat am Ende jener langen Reise welche in unseren breitengraden als Leben bekannt is wohl ein ordentliches Defizit zu verzeichnen…natürlich nur in sofern eure Gehörmuscheln nich durch stetigen Einflusz von geballten Grindcore oder Hardtek a la AtariTeenageRiot für die sensiblen Geschichten und melodischen Nuancen des Lebens unzugänglich geworden sind.Für alle anderen bleibt die Hoyschrecke akustisch sowie inhaltlich ( meistens jedenfalls,da sind die Geschmäcker Ja zum Glück Verschieden ) ein absolutes Musz.Schön das es sowas noch gibt.“

Die Statements des Hoyschrecke Liederfestes: http://www.hoyschrecke.de/category/statements


“ …
20:30 Uhr. In der kurzen Umbauphase erzählte uns Conny Gundermann etwas mehr über den 1999 gegründeten Verein Seilschaft e.V., der gemeinsam mit der KuFa HOYWOY mittlerweile ein Archiv aufgebaut hat und der – wie schon erwähnt – auch junge Liedermacher unterstützt. Und auf ihrem Liederfest „Hoyschrecke“ tauchte eines Tages auch ein junger Liedermacher auf, der auf Anhieb den Publikumspreis gewann. HISZTORY (...) ist ein Sänger und Geschichtenerzähler aus Leipzig, den man, wenn er nicht gerade singt oder erzählt, auch als Koch oder Stapelfahrer begegnen kann. Ein wenig erinnert das an Gundermann selbst. Rockpoet und Baggerfahrer. Auch sein Auftreten, wie er mit der Gitarre in der Hand auf sein Publikum zugeht. Seine Lieder, die vor Emotionen sprühen. Nur bei seinen Texten, da kann ich mir leider keine fundierte Kritik erlauben, da diese nirgendwo im Netz nachzulesen sind. So bleibt es bei einer relativ oberflächlichen Betrachtung eines Leipziger Liedermachers, der (vielleicht) mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

Auffällig. Er spielt seine Gitarre „linksherum“, hat einen Geldschein (?) an eben jener hängen und betritt die Bühne ohne Schuhe. Er ist ganz schön nervös, teilt er uns als erstes mit und beginnt mit einer „Bankräubergeschichte“ in Liedform. Und dieses Lied ist, wie alle anderen des Abends, sehr lang. Er singt über „Nobodys Schnapsblume“ und über einen Totengräber, der auch irgendwann starb. Mittendrin ignoriert er dann das Mikrofon und macht ohne, vorn an der Bühne, nahe beim Publikum weiter. Irgendwie hat man das Gefühl, dass ihm die ganze Technik so oder so unangenehm ist und er sich viel lieber unter die Zuschauer mischen würde, mit seiner Gitarre in der Hand seine Geschichten eher in einer privateren Sphäre erzählen würde. Seine charismatische Stimme hallt durch den Saal und kann trotz größter Anstrengung doch nicht alle erreichen, so dass er wohl oder übel später doch an Mikro zurückkehrt. Er erzählt uns von seinen Freunden, die sich mit der Zeit zu dem veränderten, was sie doch früher gemeinsam alle so verachteten. Er nun, ist als Einziger übrig geblieben, von den Rosen von Jericho, die überall zu finden sind. Von Typen und ihren Frauen und von ihren Geliebten. Zwischendurch muss er auch mal einen Song unterbrechen, weil er sonst „den ganzen Abend nur ein einziges Lied spielen könnte“ und kommt um 20:30 Uhr mit „Polarstern“ zum Ende. Ich persönlich fand es kurzweilig und unterhaltsam. Das Publikum wohl auch. Und so sollte man diesen HISZTORY wohl demnächst einmal genauer unter die Lupe nehmen. Einen provokanten Liedermacher, der den Anspruch hat, mit seiner Musik und seinen Texten keine Plattitüden oder verkürzte Parolen zu produzieren. “
Wabe, Gundermannparty in Berlin 28.09.2013 *** www.deutsche-mugge.de***

“ HISZTORY – ein provokanter Liedermacher, der den Anspruch hat, mit seiner Musik und seinen Texten keine Plattitüden oder Parolen zu produzieren, ein packender, unterhaltsamer Geschichtenerzähler, der über Menschen in dieser Gesellschaft singt mit all Ihren Fehlern, Problemen und dem aus Ihrer Sozialisierung resultierenden Wesen. Ihm gelingt es immer wieder, dass Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Preisträger des Publikumspreises der „Hoyschrecke“ – 2012 “